Volksschule Friedberg
Umplanung zu einer Schule mit zeitgemäßer Pädagogik, barrierefrei, mit Brandschutz nach aktuellen Anforderungen. Das Ergebnis ist ein zeitgemäßer Bildungsbau mit Zentralraum in jedem Geschoss.

PROJEKTINFOS
ORT: Friedberg (Steiermark)
PROJEKTZEITRAUM: 2019 – 2021
BAUKOSTEN: 3,5 Mio Euro
NUTZFLÄCHE NACH UMBAU: 1.525 m²
FOTOGRAFIE: Andreas Buchberger
Umbau
Das 1891 als Armenhaus errichtete und im Zentrum der Stadtgemeinde gelegene Gebäude wird seit 1971 als Volksschule genutzt.
Das bisher U-förmige Gebäude war geprägt von schmalen Erschließungsgängen entlang des bislang ungenutzten Innenhofes. Mit dem Umbau wurde das Gebäude durch Einbeziehung des Innenhofes erweitert. Der bisherige Innenhof dient nun sowohl im erhöhten Erdgeschoß als auch im Obergeschoß als Multifunktionsraum. Von diesem neu geschaffenen „Marktplatz“ werden die Klassenräume erschlossen.
Im Erdgeschoss können Marktplatz, Bibliothek und Raum für Sonderpädagogik zusammengeschlossen beziehungsweise durch mobile Trennwände geteilt werden.
Im Untergeschoß liegt die Zentralgarderobe. Tagesbetreuung und Werkstätten werden ebenfalls von hier erschlossen.




Architektonische Eingriffe
Großzügige Fensteröffnungen hinter Fensternischen mit Sitzbänken ermöglichen Einblicke vom Multifunktionsraum in die Bildungsräume. Die Sitznischen können in Pausen und bei Schulveranstaltungen vielfältig genutzt werden.
Der ehemals beengte straßenseitige Eingang wurde auf die gegenüberliegende Seite verlegt, sodass eine großzügige Erschließung im verkehrsberuhigten Bereich gegenüber dem schon existierenden Turnsaaltrakt ermöglicht wurde. Von hier aus kann das historische Gebäude auch barrierefrei erschlossen werden. Innerhalb des umgebauten Gebäudes ist das neue Stiegenhaus als markanter, transparenter neuer Erschließungskern zu erkennen. Oberhalb des Eingangs wurde im Obergeschoss eine großzügige Westterrasse als Freiluftklasse errichtet.


















